Impulse

Im Folgenden finden Sie Impulse und gleichzeitig Beispiele für Anliegen, bei denen ich Sie unterstützen kann:

Impuls für den Dezember 2017
„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“ (Mark Twain)

Kennen Sie jemanden, der gerne Ausreden erfindet? Geht es Ihnen bei einem bestimmten Thema auch so? Das ist eventuell ein Anzeichen dafür, dass Sie im Innersten gar nicht hinter diesem Thema stehen, aber Kollegen, Freunde oder die Familie Sie dazu drängen. Dann kann es sinnvoll sein, das Thema ganz ad acta zu legen. Falls Sie sich jedoch bisher „nur“ nicht aufraffen konnten - weil Sie z.B. einen „unendlich hohen Berg“ vor sich sehen -, könnten Sie es mit sehr kleinen Schritten probieren, die Sie Tag für Tag gehen. Auf diese Weise gelangen Sie auch an Ihr Ziel. Es hat dann zwar länger gedauert, aber dennoch haben Sie die Aufgabe irgendwann erledigt statt sie immer noch vor sich herzuschieben.


Impuls für den November 2017
„Man kann Menschen nichts beibringen, man kann ihnen nur helfen, es in sich zu entdecken.“ (Galileo Galilei)

Das gilt auch für die Mitarbeiterführung. So sollte die Führungskraft bei einem Kritikgespräch zunächst die Sichtweise des Mitarbeiters erfragen, statt mit vermuteten Ursachen und angedachten Korrekturmaßnahmen den Mitarbeiter zu überrollen. Denn es ist für die zukünftige Arbeitseffizienz und –motivation des Mitarbeiters hilfreicher, wenn er selbst aus seinen Fehlern Schlussfolgerungen hinsichtlich notwendiger Änderungen zieht und diese nicht von oben vorgegeben bekommt.


Impuls für den Oktober 2017
„Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung.“ (Karl Julius Weber, 1767 – 1832, deutscher Schriftsteller)

Vor 200 Jahren galt das sicherlich – ist es auch heute noch stimmig? Für eine Überprüfung können Sie sich ein paar Sekunden an Ihre letzte Reise an einen unbekannten Ort erinnern – vermutlich sind in der ungewohnten Umgebung mit fremden Menschen so viele neue Eindrücke zur Geltung gekommen, dass Ihr Blickwinkel auf bestimmte Dinge zumindest ein klein wenig verschoben wurde. Einen ähnlichen Effekt für eine Weiterentwicklung Ihrer Persönlichkeit können Sie auch im üblichen Umfeld bewirken: Sprechen Sie ganz bewusst diejenigen an, mit denen Sie normalerweise nicht reden und die einen völlig anderen beruflichen oder privaten Hintergrund als Sie selbst haben. Oft resultieren aus einer neugierigen und offenen Haltung gegenüber dem Unbekannten ungeahnte Perspektiven und damit eine Bereicherung für die eigene Persönlichkeit.


Impuls für den September 2017
„Gäbe es immer nur eine Wahrheit, könnte man von einem Thema keine hundert Bilder machen.“ (Pablo Picasso)

Egal, ob im politischen Bereich oder bei anderen konfliktbehafteten Themen: Manche Mitmenschen meinen, sie hätten die Wahrheit für sich gepachtet und stellen ihre verkürzte Sichtweise als die einzig richtige dar. Wenn man diejenigen z.B. mit Fakten zu überzeugen versucht, hat man meist keinerlei Erfolg. Denn im Gegensatz zu zugespitzten emotionalen Schlagworten sind die dahinter stehenden Themen oft komplex, mit der Folge, dass der Gesprächspartner bei differenzierten rationalen Argumenten schnell abschaltet. Hier gibt es nicht die eine zielführende Reaktion – wichtig ist zunächst, dass die verkürzte Sichtweise nicht unwidersprochen stehen bleibt.


Impuls für den August 2017
„Ich hatte mein ganzes Leben viele Probleme und Sorgen. Die meisten von ihnen sind aber niemals eingetreten.“ (Mark Twain)
Ein menschliches Leben ganz ohne Probleme und Sorgen ist kaum vorstellbar. Es wird immer wieder Phasen geben, in denen sie unser Denken und Fühlen dominieren. Falls sie allerdings stets im Vordergrund stehen, kann folgendes hilfreich sein: Nutzen Sie einen festen Termin pro Woche oder Tag für Ihre Probleme und Sorgen. Widmen Sie sich ihnen dann hundertprozentig, am besten an einem extra dafür definierten Ort (z.B. einem bestimmten Stuhl). Wenn sorgenvolle Gedanken außerhalb dieses Termins auftauchen, verweisen Sie sie mit Fug und Recht auf den nächsten dafür reservierten Termin, da Sie sich jetzt um anderes kümmern müssen.


Impuls für den Juli 2017
„Irgendein Ziel muss man haben und ansteuern – der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen.“ (Elke Heidenreich, geb. 1943, deutsche Schriftstellerin und Moderatorin)

Hatten Sie zu Jahresbeginn berufliche oder private Ziele ins Auge gefasst? Konnten Sie schon ein kleines Stück des Weges zu Ihrem Ziel zurücklegen? Oder kam Ihnen zwischendurch das „Wohnungs-Aufräumen“ in die Quere? Möglicherweise haben Sie das Ziel auch modifiziert. Hauptsache, Sie kennen Ihr persönliches Ziel und fokussieren sich auf dessen Erreichung.


Impuls für den Juni 2017
„Sich festlegen ist der Gegenpol zum Streben nach immer mehr.“ (Robert E. Goodin, geb. 1950, Philosoph)

Bei vielen Entscheidungen gibt es nicht die optimale Wahl, weil jede Alternative Vor- und Nachteile hat. Man kann die Entscheidung zwar hinauszögern, um mit immer mehr Informationen eine noch fundiertere Entscheidung zu treffen. Das bindet aber die eigene Aufmerksamkeit, die dann für andere Dinge fehlt. Was kann man also tun, wenn man mehrere vermeintlich gleichwertige Alternativen zur Verfügung hat? Man sollte sich für diejenige entscheiden, die die eigenen Werte am besten widerspiegelt.


Impuls für den Mai 2017
„Tadeln ist leicht, deshalb versuchen sich so viele darin. Mit Verstand loben ist schwer, darum tun es so wenige.“ (Anselm Feuerbach, 1829 – 1880, deutscher Maler)

Nicht nur als Führungskraft gehört Feedback geben zum Alltag. Auch als Kollege, Partner, Freund und in vielen anderen Rollen geben wir anderen tagtäglich Rückmeldungen. Dabei kritisieren wir überdurchschnittlich oft nur die negativen Punkte, da uns insbesondere das auffällt, was andere ändern sollten. Allerdings gilt wie bei der Kindererziehung: Lob für richtiges Verhalten beeinflusst mindestens so erfolgreich wie Tadel für falsches Verhalten – wenn Sie mögen, probieren Sie es doch einfach mal aus.

Möchten Sie Feedback so geben, dass der Andere es gut annehmen kann und die Wahrscheinlichkeit einer Verhaltensänderung steigt? Dann kann ein Coach Sie dabei unterstützen.


Impuls für den April 2017
„Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

In gewohnten Bahnen bewegt man sich mit Leichtigkeit. Sie sind bequem und verlocken dazu, sie nicht zu verlassen. Falls unsere Umgebung uns darin noch bestärkt, ist doch alles bestens, oder?! Bereits vor 200 Jahren wusste Goethe, dass Denken in ungewohnten Bahnen sinnvoll sein kann: Widerspruch kann die Augen öffnen. Eine ungewohnte Perspektive kann zu einem Produktivitätsschub führen.

Wenn Sie Widersprüche konstruktiv nutzen nutzen möchten, unterstütze ich Sie gerne.


Impuls für den März 2017
„Wer andauernd begreift, was er tut, bleibt unter seinem Niveau.“ (Martin Walser, geb. 1927, deutscher Schriftsteller)

Generell gilt: Bei Unterforderung schöpft man seine Möglichkeiten nicht aus, bei dem optimalen Anspruchsniveau bringt man persönliche Spitzenleistungen, bei Überforderung sinkt die Leistung wieder ab (Yerkes-Dodson-Gesetz, darstellbar in einer umgekehrten u-Kurve). Das individuell richtige Maß der Herausforderung sorgt also für bestmögliche Leistungen und für ein persönliches Wachstum. Und ein persönliches Wachstum entsteht unter anderem dann, wenn man seine bisherigen Grenzen ein klein wenig überschreitet.

Wenn Sie Ihr optimales Niveau noch nicht gefunden haben, unterstütze ich Sie gerne. 


Impuls für den Februar 2017
„Konfliktscheu im Kleinen? Konflikte im Großen!“ (Paul Mommertz, geb. 1930, deutscher Schriftsteller)

Viele Menschen würden liebend gerne auf Kontroversen verzichten. Deshalb liegt die Versuchung nahe, aufkommende Konflikte unter den Teppich zu kehren. Der „Erfolg“ dieser Maßnahme ist nicht selten ein Schwelbrand, der sich schleichend ausbreitet und irgendwann zu einem großen Feuer wird: Die gute Absicht hat eine entgegengesetzte Wirkung. Stattdessen ist ein „Wehret den Anfängen“ sinnvoll, indem kleinere Unstimmigkeiten zeitnah geklärt werden. Schneiden Sie dem beginnenden Schwelbrand die Luftzufuhr ab.

Wenn Sie Ihre beruflichen oder privaten Konflikte besser bewältigen möchten, unterstütze ich Sie gerne.


Impuls für den Januar 2017
„Der Mensch ist kein Baum. Wenn er am falschen Platz steht, sollte er sich einen anderen suchen.“ (Buddha)

Haben Sie sich Ihren Platz selbst gesucht oder sind Sie eher „gefunden“ worden? Welche Bedingungen brauchen Sie für ein optimales Gedeihen? Würde Ihnen ein anderer Standort eine bessere Entfaltung ermöglichen? Falls Sie die letzte Frage bejahen, ist ein Wechsel überlegenswert, selbst wenn Sie bereits feste Wurzeln geschlagen haben sollten.

Wenn Sie eine berufliche oder private Veränderung in Erwägung ziehen, unterstütze ich Sie gerne. 


Impuls für den Dezember 2016

„Guter Rat ist wie Schnee. Je leiser er fällt, desto länger bleibt er liegen.“ (Sprichwort aus Finnland)


Unerbetene Vorschläge und Ratschläge sind meist gut gemeint und schnell erteilt. Wenn jemand sein Problem beschreibt, möchte er schließlich unsere Anregungen hören, oder?! Oft stimmt genau das nicht. Stattdessen schildert jemand z.B. deshalb sein Problem, weil ihm das Aussprechen beim Strukturieren seiner Gedanken hilft oder ihm das Erzählen die Last etwas erleichtert. Dann ist ein Gegenüber gefragt, das sich zunächst danach erkundigt, welche Hilfestellung der andere gerne hätte – das kann genauso ein offenes Ohr sein wie der Wunsch nach Vorschlägen und Ratschlägen. Wichtig ist also im ersten Schritt zu erkunden, was der andere von einem erwartet. Im zweiten Schritt kann man sich überlegen, ob man auf diesen Wunsch eingehen will und im dritten Schritt entsprechend reagieren.


Wenn Sie Ihre beruflichen und privaten Kommunikationsmöglichkeiten erweitern möchten, unterstütze ich Sie gerne.


Impuls für den November 2016
„Menschen, die immer daran denken, was andere von ihnen halten, wären sehr überrascht, wenn sie wüssten, wie wenig die anderen über sie nachdenken.“ (Bertrand Russell, britischer Philosoph und Mathematiker, 1872-1970)

Menschen beschäftigen sich viel mit Personen des „öffentlichen Lebens“ und mit Menschen aus dem engsten Umfeld. Ansonsten gilt: Wir reflektieren mehr oder weniger unsere eigenen Worte und Taten, vereinzelt auch Worte und Taten von anderen. Für die Mitmenschen sind unsere Handlungen also meist gar nicht besonders wichtig oder interessant. Daraus kann man den Schluss ziehen, dass man unabhängig von der vermuteten Meinung anderer handeln könnte, wenn man sich nur traute.

Möchten Sie sich zukünftig noch stärker nach Ihren eigenen Vorstellungen richten? Dann können Sie sich an einen Coach wenden.


Impuls für den Oktober 2016

„Wer häufig seine Schokoladenseite zeigt, läuft Gefahr, vernascht zu werden.“ (Waltraud Puzicha, deutsche Aphoristikerin, 1925-2013)

Viele Menschen versuchen sich im möglichst positiven Lichte darzustellen, um von den anderen akzeptiert oder sogar gemocht zu werden. Dies birgt das Risiko, sich leichter ausnutzen zu lassen, insbesondere wenn Mitmenschen etwas erbitten oder fordern. In solchen Situationen sind folgende Abgrenzungsstrategien hilfreich:

  • Sie geben nicht sofort eine Antwort, sondern bitten um Bedenkzeit.
  • Sie machen Ihre Hilfe davon abhängig, dass Sie mit bestimmten Ressourcen unterstützt werden, z.B. dass Sie weitere Informationen oder finanzielle Mittel erhalten.
  • Sie lassen sich für Ihre Leistung eine Gegenleistung zusagen.
  • Sie übernehmen nicht die Aufgabe an sich, unterstützen aber mit Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Sie sagen „Nein“. Je nach Situation begründen Sie das, jedoch ohne sich zu rechtfertigen.

Möchten Sie den Forderungen Ihrer Mitmenschen mehr entgegensetzen können? Dann kann ein Coaching für Sie hilfreich sein.



Impuls für den September 2016

„Konflikte sind die Mutter der Entwicklung.“ (Helmut Glaßl, deutscher Aphoristiker, geb. 1950)


Das klingt für Sie nach rosaroter Brille? Zugegeben, bei Konflikten mit schwerwiegenden Konsequenzen ist obiges Zitat sicher nicht hilfreich. Bei alltäglichen Konflikten im Berufs- oder Privatleben hebt es allerdings deren positive Aspekte hervor: Wenn wir alle im konfliktfreien Raum lebten, gäbe es keine Motivation zur Veränderung. Erst durch Konflikte innerhalb einer Person oder durch Konflikte mit anderen Menschen werden Suchprozesse angestoßen. Sie ermöglichen eine Entwicklung hin zu einer besseren Lösung.


Möchten Sie bestimmte Konflikte lösen, um Ihre berufliche oder private Zufriedenheit zu steigern? Ein Coach oder Mediator kann Sie dabei unterstützen.



Impuls für den August 2016

„Wenn du meinst, zu klein zu sein, um etwas zu bewegen, dann hattest du noch nie eine Mücke im Bett.“ (Indisches Sprichwort)

Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen bei bestimmten Themen Ihre Hände gebunden sind? Manchmal trifft das wirklich zu, oft gibt es aber zumindest kleine Veränderungschancen. Um diese nutzen zu können, muss man – so banal es klingt - zunächst an seine Einflussmöglichkeiten glauben. Wer mit einem Glaubenssatz wie „Ich kann sowieso nichts ändern“ an eine Situation herangeht, der setzt eine selbsterfüllende Prophezeiung des Nicht-Ändern-Könnens in Gang. Wer dagegen mit einem Glaubenssatz wie „Ich bin zwar nur eine Mücke, aber die hat es in sich“ der Welt gegenübertritt, wird wahrscheinlich etwas bewegen können.


Welche Glaubenssätze sind für Sie förderlich, welche eher hinderlich? Das können Sie mit Hilfe eines Coachs herausfinden und nutzbringend umsetzen.



Impuls für den Juli 2016

„Ein Mensch sagt – und ist stolz darauf – er geht in seinen Pflichten auf. Bald aber, nicht mehr ganz so munter, geht er in seinen Pflichten unter.“ (Eugen Roth)

Bei „Pflichten“ könnte man meinen, sie würden sich nur auf die Arbeit beziehen. Das galt sicherlich früher. Heute sehen viele Menschen auch in anderen Lebensbereichen zunehmend Pflichten, z.B. in den Bereichen Körper/Gesundheit, Kontakt/Soziales oder Sinn/Erfüllung. Dann „müssen“ sie beispielsweise Sport treiben und sich gesund ernähren, umgehend auf Nachrichten in den sozialen Netzwerken reagieren oder Selbstverwirklichungspotenziale entfalten. Dieses „müssen“ führt vielfach zu Stress. Stress entwickelt sich also immer häufiger auch durch die Anforderungen im Privatleben.

Möchten Sie wieder unbeschwerter leben und mehr Handlungsfreiheit gewinnen? Dann können Sie sich an einen Coach wenden.


Impuls für den Juni 2016

„Bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“ (Regel der amerikanischen Ureinwohner)

Einstellungen und Verhaltensweisen von Menschen können wir oft nicht nachvollziehen. Die unterschiedliche Sozialisation und Lebenssituation sowie daraus resultierende Erfahrungen führen im Berufs- wie im Privatleben zu divergenten Interessen, Weltanschauungen und Arbeitshaltungen. Dann ist die Versuchung groß, den anderen mit gut gemeinten Belehrungen, Ratschlägen oder sogar Vorwürfen zu überziehen und so die Basis für Konflikte zu legen – denn der andere hat aus seiner Sicht meist gute Gründe für sein Verhalten. Hilfreicher ist es, für eine kurze Strecke die Mokassins des Gegenübers anzuziehen, um ihn zunächst verstehen und anschließend gegebenenfalls eine Verhaltensänderung bewirken zu können.

Möchten Sie mit Ihren Mitmenschen noch konstruktiver zusammenarbeiten oder -leben können? Dann kann ein Coaching für Sie hilfreich sein.


Impuls für den Mai 2016

„Jede Wahl enthält ein Opfer.“ (André Gide, französischer Schriftsteller, 1869-1951)


Die Entscheidung für eine Alternative schließt häufig die guten Seiten der abgewählten Alternativen aus. Manche Menschen sind dadurch so hin- und hergerissen, dass sie fast jede Entscheidung als Herkulesaufgabe wahrnehmen. Allseits bekannte Entscheidungsmethoden wie eine Pro- versus Contra-Liste, die eher rational orientiert sind, führen dann nicht zum Ziel.

Hilfreicher ist in solchen Fällen z.B. die 10/10/10-Entscheidungsregel: Man fragt sich, wie es einem bei der Entscheidung für x (bzw. für y oder z) in 10 Minuten ginge, wie in 10 Monaten und wie in 10 Jahren. Dadurch kann man sowohl rationale als auch emotionale Aspekte zusammenführen und berücksichtigt zudem unterschiedliche Zeithorizonte. Oft erstaunen oder irritieren die Antworten auf den zweiten und dritten Teil der Frage (bzgl. 10 Monaten und 10 Jahren) - es zeigt sich meist, dass die Entscheidung keine mittel- oder langfristigen Konsequenzen haben wird.

Möchten Sie bei einer wichtigen Entscheidung „das Richtige“ tun? Dann können Sie sich an einen Coach wenden.



Impuls für den April 2016
„Konfliktstoff ist von zeitlosem Design und in jeder Menge und Qualität verfügbar.“ (Siegfried Wache, geb. 1951, Aphoristiker)

Führungskräfte in privaten und öffentlichen Unternehmen verwenden bis zu 30% ihrer Zeit für Konfliktmanagement. Dabei lassen sich 4 aktive Formen des Konfliktmanagements unterscheiden:

  • Sachbezogene Maßnahmen, z.B. Fehlersuche oder Zielvereinbarungen
  • Trennende Maßnahmen, z.B. Versetzung oder Kündigung
  • Personenbezogene Maßnahmen, z.B. Coaching oder persönliche Gespräche
  • Integrierende Maßnahmen, z.B. Mediation oder kollegiale Beratung

Da es nicht die eine richtige Maßnahme für alle Situationen gibt, sind abhängig von den Beteiligten, dem Thema und der vorhandenen Zeit bestimmte Maßnahmen mehr oder weniger hilfreich.

Gibt es in Ihrem Umfeld einen Konfliktbereich, bei dem Sie sich Unterstützung sichern möchten? Dann können ein Coaching oder eine Mediation das Richtige für Sie sein.


Impuls für den März 2016
„Wer immer das letzte Wort haben will, führt bald nur noch Selbstgespräche.“ (Hermann Hesse)

Einige Menschen achten bei Gesprächen nur auf ihre eigenen Bedürfnisse; sie wollen z.B. etwas loswerden, den anderen überzeugen oder kritisieren. Wenn die Dialoge mit dieser Person stets ähnlich einseitig verlaufen, ist das Gegenüber von der Kommunikation enttäuscht und wird sich irgendwann zurückziehen. Deshalb überlegen sich gute Gesprächspartner im Vorhinein, wie das eigene Kommunikationsverhalten bei dem Anderen vermutlich ankommt und lassen ihm seinen Raum. Beispielsweise verpacken sie den gleichen Inhalt anders als ursprünglich geplant oder warten eine günstigere Gelegenheit ab. Denn die meisten Fragen und Anmerkungen bewirken nur dann etwas bei der anderen Partei, wenn diese sie auch annehmen kann.

Möchten Sie Ihr Kommunikationsverhalten weiter optimieren? Dann kann ein Coaching für Sie hilfreich sein.


Impuls für den Februar 2016
„Man muss sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man zur Verfügung hat.“ (Theodor Storm, 1817 – 1888, Schriftsteller)

Sind Sie enttäuscht, weil sich Ihre Vorsätze für das Jahr 2016 nicht so wie geplant umsetzen ließen? Dies könnte an dem „Holz, das Sie zur Verfügung haben“ und der Bearbeitungsart liegen, nicht unbedingt an Ihrem fehlenden Willen oder Einsatz. Beispielsweise könnte dieses Holz unter rabiaten Axtschlägen leicht zersplittern, ließe sich jedoch mit einem kleinen Schnitzmesser gut formen: Das Holz ist zwar vorgegeben und nicht austauschbar, die Art der Holzbearbeitung und damit die Gestaltungsmöglichkeiten des Holzes aber sehr wohl.

Haben Sie noch nicht das geeignete Werkzeug zur „Holzbearbeitung“ gefunden? Dann kann Ihnen ein Coach als Sparringspartner weiterhelfen.


Impuls für den Januar 2016
„Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ (Francis Picabia, 1879 – 1953, Maler und Schriftsteller)

Der Beginn eines neuen Jahres ist ein guter Anlass, um dem Denken einen Richtungswechsel zu ermöglichen und so den eigenen toten Winkel zu beleuchten. Manchmal ist dafür noch nicht einmal ein kompletter Richtungswechsel notwendig, sondern es genügt bereits, den bisherigen Radius zu erweitern: Das bisher Ausgeblendete verhilft zu neuen Einsichten und neuen Handlungsalternativen.

Möchten Sie Ihre „blinden Flecken“ erkennen? Dann kann ein Coaching für Sie hilfreich sein.


Impuls für den Dezember 2015
„Jeder ist ein Genie. Aber wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.“ (Albert Einstein)

Einige Menschen richten ihre Aufmerksamkeit vor allem auf ihre Schwächen und versuchen diese zu eliminieren. Andere Menschen fokussieren auf ihre Stärken und bauen diese kontinuierlich aus. Den Stärken-Orientierten gelingt bei gleichem Einsatz an Zeit und Kraft meist eine deutlich größere Veränderung als den Schwächen-Orientierten. Das hat u.a. damit zu tun, dass sie ein positives Ziel verfolgen, also ein „hin-zu-Ziel“ statt ein „weg-von-Ziel“. Zudem haben die Stärken-Orientierten durchweg mehr Freude bei der Veränderungsarbeit als die Schwächen-Orientierten.

Stehen bisher Ihre Schwächen im Vordergrund, Ihre Stärken weniger? Möchten Sie das ändern? Dann kann ein Coach Sie dabei unterstützen.


Impuls für den November 2015
„Geben Sie mir sechs Stunden Zeit, einen Baum zu fällen und ich verwende die ersten vier darauf, die Axt zu schärfen.“ (Abraham Lincoln)

Zum Axt-Schärfen im übertragenen Sinn gehört auch, die eigene Leistungsfähigkeit zu erhalten. Geeignete Maßnahmen dafür sind „die üblichen Verdächtigen“, beispielsweise regelmäßige Pausen, ausreichend Essen und Trinken sowie ein Minimum an Bewegung. Natürlich gibt es immer mal wieder Situationen, in denen diese Aspekte hinten angestellt werden, weil anderes wichtiger ist. Solange das Ausnahmen sind, schaden sie nicht, sondern können sogar einen gewissen Kick geben. Mittel- und langfristig ist es aber sowohl für den Einzelnen selbst als auch für dessen Arbeit-/Auftraggeber sinnvoll, die genannten Punkte zu beherzigen – sonst ist man über kurz oder lang gefährdet, die Leistungsfähigkeit einzubüßen.

Möchten Sie Unterstützung beim „Schärfen Ihrer Axt“? Dann können Sie sich an einen Coach wenden.


Impuls für den Oktober 2015
„Wenn du Ermutigung, Lob und Schulterklopfen brauchst, dann machst du jeden zu deinem Richter.“ (Fritz Perls, 1893-1970, Mitbegründer der Gestalttherapie)

Fritz Perls meinte, jeder solle seinen eigenen Weg und seine eigenen Überzeugungen suchen statt sich von dem Urteil anderer abhängig zu machen. Anstelle der unreflektierten Akzeptanz sozialer Normen und gesellschaftlicher Einflüsse, sollten wir unsere individuellen Regeln, Meinungen und Wünsche ausbilden. Dann treffen wir selbstständige Entscheidungen und übernehmen für unsere Handlungen persönliche Verantwortung.

Möchten Sie Ihren eigenen Weg finden? Dann kann ein Coaching für Sie hilfreich sein.


Impuls für den September 2015
„Man braucht neun Monate, um ein Baby zu bekommen, egal wie viele Leute man auf den Job ansetzt.“ (Amerikanisches Sprichwort)

Auch Änderungen des Verhaltens brauchen ihre Zeit und können nicht über das Knie zerbrochen werden. Das hat mit der Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu tun: Dort werden für jede Verhaltensweise „Wege“ gebahnt. Diese Wege werden umso breiter und damit bequemer, je öfter man sie nutzt, d.h. je öfter man auf eine bestimmte Art und Weise handelt. Entsprechend konnten die gewohnten Verhaltensweisen über viele Jahre hinweg breite Straßen im Gehirn anlegen.

Dagegen bewirken neue Verhaltensweisen zunächst nur einen schmalen Trampelpfad im Gehirn, der bei jeder Benutzung - d.h. wenn man das neue Verhalten zeigt - etwas breiter wird. Solange man genügend kognitive Reserven hat, kann man sich meist zu dem neuen Verhalten motivieren. In Situationen jedoch, in denen das Gehirn am Rande seiner Kapazität arbeitet (z.B. weil man nach einem langen Arbeitstag müde ist), bevorzugt das Gehirn automatisch das lange eingeübte Verhalten auf der bequemen breiten Straße gegenüber dem noch ungewohnten neuen Verhalten auf dem holprigen Trampelpfad. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass es üblicherweise viel Zeit und einige Ehrenrunden braucht, bis neue Verhaltensweisen zur Gewohnheit geworden sind.

Möchten Sie sich bei der Umsetzung neuer Verhaltensweisen Unterstützung sichern? Dann können Sie ein Coaching ausprobieren.


Impuls für die Urlaubszeit 2015
„Glück = Wirklichkeit – Erwartungen“ (Hinduistisches Sprichwort)

Diese „Glücksformel“ können Sie z.B. für Ihren Jahresurlaub verwenden, der bei den meisten vor der Tür steht. Dafür können Sie entweder

(1) das Niveau Ihrer Erwartungen nicht zu hoch ansetzen. Beispielsweise werden Sie mit ziemlicher Sicherheit enttäuscht sein, falls Sie „Friede Freude Eierkuchen“ im Urlaub erwarten. Stattdessen könnten Sie realistischerweise Konflikte einkalkulieren, zumal diese vermutlich auch in früheren Urlauben aufgetreten sind.

und/oder

(2) als Mit-Gestalter der Wirklichkeit eigenes hilfreiches Verhalten an den Tag legen, so dass weniger Konflikte entstehen bzw. vorhandene Konflikte konstruktiv gelöst werden und dadurch gemäß der „Glücksformel“ Ihr Glücksempfinden steigt.

Möchten Sie an den beiden Stellschrauben Wirklichkeit und/oder Erwartungen drehen? Diese spielen auch im sonstigen Privat- und Berufsleben eine wichtige Rolle.


Impuls für den Juli 2015
„Mögen hätt‘ ich schon wollen, aber dürfen hab‘ ich mich nicht getraut.“ (Karl Valentin)

Das kann man entweder bedauern und nichts weiter tun; oder man überlegt, wie man sich zukünftig anders verhalten könnte. Dafür sind folgende Fragen hilfreich:

  • Welche Gegebenheiten könnte ich schaffen, die die Wahrscheinlichkeit des „sich trauen dürfen“ erhöhen?
  • Wer könnte mich dabei unterstützen?
  • Was könnte ich selbst sonst noch dafür tun?

Würden Sie gerne bestimmte Dinge umsetzen, konnten diese bisher aber noch nicht realisieren? Dann kann Ihnen ein Coach als Sparringspartner weiterhelfen.


Impuls für den Juni 2015
„Wer selber arbeitet, verliert den Überblick.“ (Kroatisches Sprichwort)

Eine Führungskraft verliert dann den Überblick, wenn sie zu viele operative Themen selbst bearbeitet und darüber die Führung ihrer Mitarbeiter vernachlässigt. Mitarbeiterführung bedeutet insbesondere, mit den Mitarbeitern zu kommunizieren: sei es beispielsweise, um sie zu informieren, mit ihnen inhaltlich zu diskutieren, Arbeiten an sie zu delegieren oder ihnen Feedback zu geben. Sofern die Kommunikation mit den Mitarbeitern und damit die Mitarbeiterführung gut gelingt, hat die Führungskraft einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit erfüllt.

Möchten Sie Ihr Führungsverhalten reflektieren? Dann kann ein Coach Sie dabei unterstützen.


Impuls für den Mai 2015
„Man sollte sich klarmachen, dass man nur durch Hieb-, Stich- oder Schusswaffen verletzt werden kann, nicht aber durch Worte.“ (Dietmar Hansch, Autor und Arzt, geb. 1961)

Worte können meines Erachtens sehr wohl verletzen – im Gegensatz zu physischen Waffen hängt es jedoch auch von einem selbst ab, inwiefern man sich durch Worte verletzen lässt. Meist sind die Worte umso verletzender, je wichtiger das Gegenüber für einen ist und je mehr Bedeutung man dem Gesagten gibt. Das weist bereits darauf hin, dass nicht die Worte an sich allein ausschlaggebend sind, sondern u.a. die Beziehung zu dem Gegenüber, die eigene Befindlichkeit, der Tonfall und die Interpretation des Gesagten im Gesamtzusammenhang. Man hat also einen Entscheidungsspielraum, ob und inwieweit man sich durch Worte verletzen lässt.

Möchten Sie Strategien kennen lernen, wie Sie mit verbalen Attacken besser umgehen können? Dann können Sie einen Coach kontaktieren.


Impuls für den April 2015
„Dem Menschen kann zweierlei Unheil zustoßen — nicht bekommen, was er will, oder bekommen, was er will.“ (George Bernard Shaw)

Einerseits braucht ein Mensch Erfolgserlebnisse: Wenn er nicht bekommt, was er will, und immer nur Misserfolge hat, fühlt er sich mit der Zeit hilflos, weil er anscheinend seine Zukunft nicht beeinflussen kann.

Andererseits braucht ein Mensch Ziele, die er verfolgen kann: Wenn er bekommt, was er will, und dann keine neuen Ziele hat, besteht die Gefahr antriebslos zu werden. Vermutlich kennen Sie die sich einstellende Leere, nachdem Sie ein länger angestrebtes Ziel erreicht haben und das erste Triumphgefühl verflogen ist. Dann beginnt erst mit einer neuen Zielsetzung das Spiel von vorne.

Möchten Sie Ihre beruflichen oder privaten Ziele reflektieren? Dann könnte ein Coach Sie unterstützen.


Impuls für den März 2015
„Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall.“ (Friedrich Dürrenmatt)

Zufälle sind alltäglich und oft unbeeinflussbar – denken Sie nur an Alltägliches wie einen Warnstreik oder einen grippalen Infekt. Plötzlich ist der gut ausgearbeitete Plan nicht mehr umsetzbar. Das gilt insbesondere auch dann, wenn andere Menschen eine wichtige Rolle in Ihren Überlegungen spielen. Denn niemand agiert wie eine Maschine: Das Handeln der anderen und von Ihnen selbst ist nicht hundertprozentig vorhersehbar, sondern vielfach von der aktuellen Befindlichkeit abhängig.

Planen Sie einen wichtigen beruflichen oder privaten Abschnitt und möchten die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Ihren Plan erfolgreich umzusetzen? Dann könnte ein Coaching für Sie hilfreich sein.


Impuls für den Februar 2015
„Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird.“ (Heinz von Foerster, 1911-2002, Physiker)

Eine neue Aufgabe wird oft dann zum Problem, wenn der Bearbeiter von seiner gewohnten Lösungsweise abweichen muss. Er schaut mit einem Tunnelblick auf das Problem und sieht deshalb nur einen Ausschnitt der möglichen Handlungsoptionen - nämlich die seines gewohnten Vorgehens. In solchen Situationen hat es sich bewährt, das „Übliche“ in Frage zu stellen und das „Verrückte“ zum Thema zu machen: Selbst die abwegigsten Ideen können nützlich sein, denn sie lassen sich möglicherweise durch Kombinationen oder Abwandlungen realisieren.

Kommen Sie an einem bestimmten Punkt nicht weiter und wollen das Undenkbare denken? Dann kann Ihnen ein Coach als Sparringspartner weiterhelfen.


Impuls für den Januar 2015
„Wer heute nur immer das tut, was er gestern schon getan hat, der bleibt auch morgen, was er heute schon ist.“ (Leonardo da Vinci)

Oder anders formuliert: „Wer 2015 nur immer das tut, was er 2014 schon getan hat, der bleibt auch 2016, was er 2015 schon ist.“ Das kann genau das sein, was Sie sich wünschen und was für Sie persönlich richtig und gut ist!

Falls Sie jedoch eine Änderung wünschen: Welchen ersten kleinen Schritt könnten Sie diese Woche machen, um sich Ihrem Ziel zu nähern? Möchten Sie diesen kleinen Schritt versuchsweise gehen? Wenn das geklappt hat, stellen Sie sich die gleiche Frage eine Woche später erneut – und machen wieder einen kleinen Schritt, usw. Nach 52 Wochen und vielen kleinen Schritten sind Sie Ihrem Ziel vermutlich ein gutes Stück näher gekommen oder haben es sogar erreicht.

Diese kleinen Schritte können Sie nur selber gehen; dessen ungeachtet kann ich Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe bieten.


Impuls für den Dezember 2014
„Wenn du regieren willst, darfst du die Menschen nicht vor dir herjagen. Du musst sie dazu bringen, dir zu folgen.“ (Charles de Montesquieu, französischer Schriftsteller und Philosoph, 1689-1755)

Mitarbeiter folgen mit größerer Wahrscheinlichkeit einer Führungskraft, wenn diese drei Dinge in Aussicht stellt:
  • Zukunftsversprechen: Mit mir werden der einzelne Mitarbeiter und das Team die Zukunft attraktiv gestalten.
  • Wirkungsversprechen: Ich weiß, wie wir gemeinsam Erfolg herstellen können.
  • Beziehungsversprechen: Ich bin gerecht, vertrauenswürdig und einer von euch.

Natürlich reicht es nicht, diese Versprechen zu geben und anschließend zu vergessen. Sie sind nur dann hilfreich, wenn die Führungskraft ihr Verhalten danach ausrichtet, d.h. alles Notwendige tut, um sie einzuhalten.

Empfinden Sie Führung als anspruchsvolles Terrain, bei dem Sie sich Unterstützung wünschen? Dann könnten Sie Coaching ausprobieren.


Impuls für den November 2014

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“ (Sören Kierkegaard, 1813-1855, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller)


Bedeutet das, dass man sich nicht mit anderen vergleichen soll? Das kommt darauf an: Wenn man Vergleiche anstellt, um sich im Sinne eines Benchmarking weiterzuentwickeln, dann kann das durchaus förderlich sein. Wenn man sich aber ohne Änderungsmotivation um des Vergleichens willen mit anderen misst, dann ist das ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu verleiden. Denn man findet immer einen, der es besser hat oder kann.


Stehen Sie Ihrem Glück manchmal selbst im Wege? Dann könnte ein Coaching für Sie hilfreich sein.



Impuls für den Oktober 2014

„Nur wenige Führungskräfte sehen ein, dass sie letztendlich nur eine Person führen müssen. Diese Person sind sie selbst.“ (Peter F. Drucker)

Kennen Sie Führungskräfte, die sich von den alltäglichen Sorgen und Problemen mitreißen lassen und dadurch Gefahr laufen, das Wesentliche zu übersehen? Passiert Ihnen das manchmal auch? In diesem Fall ist es Ihre erste Pflicht, sich selbst zu führen und regelmäßig wieder aus dem hektischen Fluss des Geschehens heraus zu schwimmen. So stellen Sie sicher, dass Sie Ihre eigene Wahrnehmungs- und Urteilsfähigkeit aufrecht erhalten.


Sehen Ihre Mitarbeiter oder Sie selbst bei ungünstigen Konstellationen den Wald vor lauter Bäumen nicht? Wollen Sie daran etwas ändern? Dann können Sie einen Coach kontaktieren.



Impuls für den September 2014
„Die Natur ist wirklich weise: Der Mensch hat zwei Ohren und nur eine Zunge. Er sollte eben doppelt so viel hören wie reden.“ (William Somerset Maugham, englischer Dramatiker, 1874-1965)

In einem Gespräch denken viele Menschen darüber nach, was sie selbst als nächstes sagen wollen – und hören dabei dem anderen kaum zu. Für ein wirkliches Gespräch ist es aber wichtig, zunächst die Sichtweise der anderen Seite zu verstehen, bevor man seine eigene Meinung kundtut. Dafür muss man dem Sprechenden aufmerksam zuhören und versuchen, dessen Perspektive nachzuvollziehen. Er wird vermutlich fühlen, ob Sie ihn und seine Bedürfnisse akzeptieren. Wenn Sie Ihren Mitmenschen empathisch, wertschätzend und authentisch begegnen, werden Sie wahrscheinlich einen guten Draht zu ihnen finden. Dann lassen sich auch schwierige zwischenmenschliche Situationen konstruktiv lösen.

Möchten Sie besser mit Ihren Mitmenschen kommunizieren? Dann kann ein Coach Sie unterstützen.


Impuls für den August 2014

„Wirklich, er war unentbehrlich! Überall, wo was geschah. Zu dem Wohle der Gemeinde, Er war tätig, er war da. Schützenfest, Kasinobälle, Pferderennen, Preisgericht, Liedertafel, Spritzenprobe, Ohne ihn, da ging es nicht. Ohne ihn war nichts zu machen, Keine Stunde hatt’ er frei. Gestern, als sie ihn begruben, War er richtig auch dabei.“ (Wilhelm Busch)


Selbst im Urlaub wollen viele Menschen dabei sein, alles mitnehmen und die vielen Angebote nutzen. Sie folgen auch in der Freizeit der Maxime „schneller, höher, weiter“. Oft wissen sie gar nicht, wie sie sich im Urlaub richtig erholen können, da sie ihre eigenen Bedürfnisse nicht kennen. Für richtige Erholung im Urlaub sind aber Kontrasterlebnisse zum Arbeitsalltag ein zentrales Element. Anforderungen, die man während der Arbeit hat, sollte man also in der Freizeit und im Urlaub meiden. Vier weitere Aspekte sind für eine gute Erholung wesentlich:


* von der Arbeit abschalten, d.h. die Arbeit gedanklich hinter sich lassen

* die Freizeit selbst kontrollieren, d.h. wählen können, was, wann und wie man etwas macht

* sich einerseits entspannen, indem man Ruhe und Gelassenheit erlebt

* sich andererseits körperlich oder intellektuell herausfordern


Bleiben Sie wie 2/3 der Berufstätigen in Deutschland in einem ständigen Erholungsdefizit? Fehlt Ihnen etwas, damit Sie sich in der Freizeit wirklich erholen können? Dann könnte ein Coaching für Sie hilfreich sein.


Impuls für den Juli 2014

„In der Ruhe liegt die Kraft.“ (Unbekannt)


Hat man weniger Kraft, wenn man unruhig ist?! Ja, typischerweise ist dem so. Mit einem ruhigen Kopf kann man sich besser konzentrieren, somit angemessener urteilen und in der Folge Probleme leichter lösen. Wer stattdessen in Panik verfällt, kann nicht mehr klar denken. Dann ersetzen archaische Notfallprogramme das Denken und lassen nur noch Angriff, Flucht oder Totstellen als Alternativen zu – und diese Alternativen sind bei den heutigen Problemen meist nicht hilfreich.


Der erste Schritt auf dem Weg zu mehr Ruhe ist ein Überblick, in welchen Situationen man üblicherweise unruhig wird. Als nächstes sollte man überlegen, was oder wer helfen könnte, um hier die Ruhe zu bewahren. Der letzte (und oft schwierigste) Schritt ist, diese Erkenntnisse in der nächsten Unruhe auslösenden Situation umzusetzen.


Würden Sie gerne mit mehr Ruhe und Kraft entscheiden und handeln? Dann können Sie sich an einen Coach wenden.


Impuls für den Juni 2014
„… freilich ist’s auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Manche Führungskräfte versuchen, sich in allen Situationen kooperativ zu verhalten und diese demokratisch zu lösen. Sie befürchten, dass die Mitarbeiter ihnen ansonsten Machtausübung vorwerfen und möchten das harmonische Miteinander erhalten. In Wirklichkeit machen die Mitarbeiter ihrer Führungskraft hauptsächlich dann einen Vorwurf, wenn die Gruppe erfolglos ist – und eine Führungskraft wird keinen Erfolg haben, wenn sie von allen Mitarbeitern geliebt werden will.

Möchten Sie Ihre Mitarbeiter so führen, dass Sie einerseits erfolgreich sind, andererseits mit sich selbst im Reinen? Dann kann Ihnen ein Coaching weiterhelfen.


Impuls für den Mai 2014

“Ein Optimist sieht stets nur grünes Licht, ein Pessimist immer nur rotes – der wirklich Weise jedoch ist farbenblind.” (Friedrich Dürrenmatt)


Der wirklich Weise weiß, dass je nach Perspektive das Licht grün oder rot erscheint, es also oft kein objektiv richtig oder falsch gibt. Er berücksichtigt, dass Menschen Situationen durch den Filter ihrer individuellen Einstellungen wahrnehmen und deshalb sehr unterschiedlich beurteilen. Entsprechend versucht der Weise, die Wirkung seiner eigenen Filter zu neutralisieren: Er nimmt eine Metaperspektive ein, um als „Farbenblinder“ eine umfassende Sicht zu gewinnen.


Möchten Sie eine größere Farbpalette wahrnehmen? Dann kann ein Coach Sie dabei unterstützen.



Impuls für den April 2014

„Alles richtig machen zu wollen, ist bestimmt falsch.“ (Werner Sprenger, deutscher Schriftsteller, 1923-2009)


Man braucht überdurchschnittlich viel Zeit und Energie, um die letzten Prozentpunkte auf dem Weg zur Perfektion herauszuholen. Die mühsam investierte Zeit und Energie fehlt einem dann in anderen Bereichen. Deshalb möchten etliche Menschen ihr Perfektionsstreben reduzieren. Dafür können sie beispielsweise wie folgt vorgehen:

  • Erstens sucht man sich ein Vorbild, das die Aufgaben im gewünschten Perfektionsgrad bearbeitet. Das können z.B. ein Kollege, ein Freund oder eine Filmfigur sein.
  • Zweitens fragt man sich in der konkreten Situation, wie das Vorbild das Thema bearbeiten würde und verhält sich selbst entsprechend.
  • Dieses Verfahren setzt man in allen relevanten Situationen immer wieder ein. Dann ist man auf dem besten Wege, den Perfektionsgrad des Vorbildes zu verinnerlichen.


Wollen Sie in bestimmten Bereichen alles richtig machen und belasten sich dadurch über Gebühr? Möchten Sie auch mit einer 80%-Lösung zufrieden sind? Dann kann Ihnen ein Coach weiterhelfen.



Impuls für den März 2014
„Energy flows where attention goes!" (alte Weisheit aus Hawaii)

Die Energie fließt dahin, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten: Konzentrieren wir uns auf das Problem, dann fließt die Energie in das Problem. Konzentrieren wir uns auf die Lösung, dann fließt die Energie in die Lösungssuche. Das Ergebnis dieser unterschiedlichen Herangehensweise können wir tagtäglich beobachten: Der eine schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und versinkt im Problemsumpf. Der andere ruft zwar auch nicht „hurra“, krempelt aber die Ärmel hoch und richtet seine Aufmerksamkeit auf die Lösung. Und wie reagieren Sie?

Haben Sie ein Anliegen, bei dem Sie lösungsorientiert vorgehen möchten? Wünschen Sie sich dabei Unterstützung? Dann können Sie einen Coach kontaktieren.


Impuls für den Februar 2014

„Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu.“ (Ödon von Horváth)


Sind Sie wirklich ganz anders als Sie sich geben? Oder möchten Sie ganz anders sein? Was hindert Sie daran, Ihr tatsächliches oder Ihr gewünschtes „Ich“ auszuleben?

Das „Ich“ kann je nach Rolle eines Menschen sehr unterschiedliche Ausprägungen haben. Es ist nicht einfach, für jede Rolle jederzeit die passende Ausprägung zu finden. Manchmal verhindern rationale Argumente, dass man seinem tatsächlichen oder gewünschten „Ich“ in bestimmten Rollen folgt. Ob diese rationalen Argumente den Ausschlag geben sollen, kann jeder nur für sich selbst entscheiden. Wichtig ist aber, folgendes zu beachten: Falls die Ratio dominiert (z.B. „Du musst im Beruf in der Sache hart und unbarmherzig sein“) und emotionale Bedürfnisse des tatsächlichen „Ich“ zurückgestellt werden, sollten diese anderweitig befriedigt werden (z.B. durch soziales Engagement im privaten Bereich). Ansonsten besteht die Gefahr, dass die verdrängten Bedürfnisse aus dem Untergrund eine Art Störfeuer entfachen.

Sind Sie auf der Suche nach Ihrem tatsächlichen „Ich“ und möchten Sie dabei unterstützt werden? Dann können Sie sich an einen Coach wenden.


Impuls für den Januar 2014
„Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterprügeln, Stufe für Stufe.“ (Mark Twain)

Sie möchten eine unliebsame Gewohnheit loswerden, wissen aber nicht wie? Dann probieren Sie die folgenden fünf Schritte:
  1. Stellen Sie fest, in welchen Situationen diese Gewohnheit auftritt: Beispielsweise trinken Sie quasi automatisch Ihren x-ten Kaffee, wenn die anberaumte Sitzung sich wieder mal ineffizient hinzieht, obwohl Sie Ihren Kaffee-Konsum reduzieren wollten.
  2. Notieren Sie eine Weile lang auf einem Zettel, wenn Sie das gewohnheitsmäßige Verhalten bemerken (im Beispiel also den Griff zum x-ten Kaffee) – ändern Sie Ihr Verhalten aber noch nicht, sondern nehmen Sie es durch die Notiz lediglich bewusst wahr.
  3. Fragen Sie sich bei den nächsten Gelegenheiten für das gewohnheitsmäßige Verhalten: Wofür ist das gut und was würde ich vermissen, wenn ich das nicht täte? Beispielsweise erkennen Sie, dass Sie in einer ineffizienten Sitzung mit dem Trinken des x-ten Kaffees „irgendetwas“ Sinnvolles tun wollen.
  4. Überlegen Sie sich, wie Sie das Bedürfnis („irgendetwas“ Sinnvolles tun wollen) anders stillen könnten: Beispielsweise können Sie statt Kaffee trinken moderierend auf die anderen Sitzungsteilnehmer einwirken.
  5. Üben Sie das neue Verhalten ein: Im Beispiel registrieren Sie Ihren gewohnheitsmäßigen Wunsch nach dem x-ten Kaffee, entscheiden sich dann aber bewusst (!) für die Alternative Moderation. Dieser schwierige Schritt des bewussten Anders-Entscheidens und –Handelns fällt umso leichter, je besser die neue Alternative Ihr Bedürfnis stillt.
Möchten Sie ein ungeliebtes Verhalten oder eine bestimmte Einstellung loswerden und schaffen es nicht alleine? Dann können Sie im Rahmen eines Einzel-Coaching nachhaltige Änderungen bewirken.


Weitere Impulse finden Sie im Impulse-Archiv.


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